Gran Canaria hält viele Überraschungen für Besucher bereit, und eine der unerwartetsten sind die Ortschaften. Abseits der touristischen Hotspots findet man Orte, die den Charme der Insel bewahren: Kopfsteinpflastergassen, traditionelle Häuser, ruhige Plätze und Landschaften, die sich zwischen Bergen oder entlang des Meeres erstrecken.
In diesem Artikel stellen wir Ihnen die zehn schönsten Ortschaften Gran Canarias vor, jedes mit seinem ganz eigenen Charme. Manche liegen inmitten unberührter Natur, andere bestechen durch ihre Geschichte oder Architektur. Alle laden zum Bummeln ein, um die Ruhe zu genießen und die Insel aus einer neuen Perspektive zu entdecken.
Ortschaften auf Gran Canaria, die einen Besuch wert sind
Im bergigen Inselinneren Gran Canarias, mit seinen grünen Hängen und der zerklüfteten Küste, liegen Ortschaften, die Besucher mit ihrer Schönheit, Authentizität und der Art, wie sie ihre Traditionen bewahren, überraschen. Durch sie zu schlendern ist eine weitere Möglichkeit, die Insel zu entdecken: in aller Ruhe, mit geschärften Sinnen und der Kamera stets griffbereit.
Manche Orte sind für ihr historisches Erbe bekannt, andere für ihre reizvolle Natur und viele für die friedliche Atmosphäre, die ihre Straßen durchdringt. Wenn Sie auf Gran Canaria nach schönen Orten suchen, werden Sie von diesen Städtchen begeistert sein – sie besitzen einen Charme, der sich schwer beschreiben, aber leicht spüren lässt. Und das Beste daran: Die meisten sind weniger als eine Autostunde voneinander entfernt.
Die 10 schönsten Ortschaften auf Gran Canaria
Die Auswahl von nur zehn Ortschaften war nicht einfach, aber diese Liste umfasst die schönsten Seiten des Inselinneren, der Küste und der traditionellsten Gegenden. Wenn Sie charmante Ortschaften auf Gran Canaria entdecken möchten, finden Sie hier eine Route, die Geschichte, Landschaft und das unprätentiöse Leben der Einheimischen vereint.
Ortschaften im Inselinneren
Artenara
Hoch im Nordwesten der Insel gelegen, bietet Artenara einen der atemberaubendsten Panoramablicke Gran Canarias. Als höchstgelegene Gemeinde der Insel und eine der am wenigsten vom Tourismus beeinflussten, besticht sie durch ihren ruhigen und authentischen Charakter.
Die Landschaft zeichnet sich durch in den Fels gehauene Höhlenwohnungen, spektakuläre Aussichtspunkte und eine seltene Ruhe aus. Einer der bekanntesten Orte ist der Aussichtspunkt Unamuno mit einer Skulptur des Schriftstellers, der das Dorf 1910 besuchte und von der Umgebung fasziniert war.
Ganz in der Nähe befindet sich die archäologische Stätte Risco Caído, ein UNESCO-Weltkulturerbe, die von einzigartigem historischem und symbolischem Wert ist. Wer Natur, Höhenluft und Ruhe sucht, findet in Artenara ein verstecktes Juwel, das es zu entdecken gilt.

Tejeda
Tejeda ist nicht nur eine der schönsten Ortschaften Gran Canarias, sondern auch eines der bekanntesten in ganz Spanien. Im Herzen der Insel gelegen, eingebettet zwischen tiefen Schluchten und imposanten Bergen, ist es ein Ort, der zum Verweilen und Staunen einlädt.
Von den Aussichtspunkten aus kann man den Roque Nublo, die Caldera de Tejeda und an klaren Tagen sogar den Teide in der Ferne bewundern. Das Stadtzentrum mit seinen weißen Häusern und gepflegten Straßen lädt zu einem gemütlichen Bummel ein. Hier kann man auch die traditionelle Bienmesabe und andere Süßspeisen aus Mandeln probieren, eine kulinarische Spezialität der Region.
Tejeda ist ein absolutes Muss für alle, die Natur, Authentizität und Ruhe in einer scheinbar zeitlosen Umgebung suchen. Wenn Sie mehr über die Sehenswürdigkeiten von Tejeda, einer der schönsten Ortschaften Spaniens, erfahren möchten, lesen Sie weiter. Wir empfehlen Ihnen, einen Blick in unseren vollständigen Leitfaden zu werfen.
Firgas
Firgas, aufgrund seiner Tradition im Zusammenhang mit Quellen und Abfüllung auch als „Wasserbezirk“ bekannt, ist eine der einzigartigsten Ortschaften im Norden Gran Canarias. Obwohl klein, ist ihre Identität stark ausgeprägt: Hier dreht sich alles um Wasser und seine Geschichte.
Bei der Ankunft im historischen Zentrum empfängt Sie die berühmte Avenida de Gran Canaria, eine Treppe mit einem zentralen Brunnen, die sich zwischen den Wappen der Inselgemeinden hinabzieht. Sie ist einer der meistfotografierten Orte der Stadt und ein fester Bestandteil jeder Route ins Landesinnere.
Firgas eignet sich ideal für einen Kurztrip, besonders wenn man gerne gut erhaltene Orte mit Charakter entdeckt.
Agüimes
Agüimes ist eine jener bezaubernden Ortschaften auf Gran Canaria, die Besucher mit ihrer harmonischen Verbindung von Tradition, Farbenpracht und Ruhe überrascht. Ihr historisches Zentrum ist wunderschön erhalten und spiegelt die traditionelle kanarische Architektur perfekt wider: pastellfarbene Fassaden, Holzbalkone und Kopfsteinpflastergassen laden zum Bummeln ein.
Die Nähe zur Guayadeque-Schlucht macht den Ort zudem zu einem idealen Zwischenstopp für alle, die Kultur, Natur und kulinarische Genüsse verbinden möchten. Hier lädt alles zum Verweilen ein: Genießen Sie einen Kaffee auf dem Platz, stöbern Sie in einem Kunsthandwerksladen oder entdecken Sie einfach die kleinen Details, die sich in jeder Ecke verbergen.
Agüimes ist ideal für alle, die Authentizität ohne Künstlichkeit oder Eile suchen.
Veneguera
Veneguera ist eine jener Ortschaften im Süden Gran Canarias, das sich die Ruhe und die landwirtschaftliche Landschaft vergangener Zeiten bewahrt hat. Umgeben von Palmen, Obstbäumen und Schluchten, hält dieses kleine Dorf die traditionelle kanarische Architektur am Leben: niedrige Häuser, Steinmauern und Holzbalkone.
Veneguera ist zwar kein typisches Touristenziel, aber es verströmt einen stillen Charme, der einen sofort in seinen Bann zieht. Ganz in der Nähe befindet sich die Fuente de los Azulejos (Quelle der Kacheln), eine faszinierende Felsformation mit farbenfrohen Streifen, die einen Zwischenstopp wert ist.
Wenn Sie eine andere Route über charmante Ortschaften auf Gran Canaria suchen, bietet Veneguera eine authentische Auszeit.
Teror
Im nördlichen Zentrum der Insel gelegen, zählt Teror zu den charmantesten Ortschaften Gran Canarias. Das historische Zentrum bewahrt die traditionelle kanarische Architektur mit farbenfrohen Häusern, Holzbalkonen und Kopfsteinpflastergassen, in denen jede Ecke ihre eigene Geschichte erzählt.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Basilika Nuestra Señora del Pino, der Schutzpatronin der Insel, die jedes Jahr Tausende von Pilgern und Besuchern anzieht. Doch jenseits ihrer religiösen Bedeutung lädt Teror zum gemütlichen Bummeln, zum Stöbern auf dem Sonntagsmarkt oder zum Verweilen auf einer Terrasse ein, um das Treiben zu beobachten.
Wenn Sie auf der Suche nach malerischen Ortschaften auf Gran Canaria sind, in denen Geschichte und Tradition spürbar sind, dann ist dies eines, das Sie auf Ihrer Route nicht verpassen dürfen.

Holzbalkone, farbenfrohe Fassaden und die Basilika der Pinie: Teror bewahrt die traditionelle Seele von Gran Canaria intakt.
Küstenorte
Agaete
Agaete ist eine der markantesten Küstenorte Gran Canarias. Sie liegt im Nordwesten der Insel und vereint das maritime Flair von Puerto de las Nieves mit einer Altstadt aus weißen Häusern und engen, geschichtsträchtigen Gassen.
Hier geht es gemächlicher zu: Man frühstückt mit Blick aufs Meer, schlendert durch den Hafen und genießt einige der besten fangfrischen Fische der Insel. Nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt liegt die archäologische Stätte Maipés, ein offenes Gelände mit über 700 indigenen Gräbern, die von erstarrter Lava umgeben sind.
Agaete ist auch das Tor zum gleichnamigen Tal, das für sein Mikroklima und seine Kaffeeproduktion bekannt ist, eine der wenigen, die in Europa angebaut werden.
Arucas
Im Norden von Gran Canaria, nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt, liegt Arucas, ein Städtchen, das Besucher mit seiner eleganten Architektur und reichen Geschichte überrascht. Das Wahrzeichen der Ortschaft ist die Kirche San Juan Bautista, erbaut aus Vulkangestein und von fast überall im Ort sichtbar.
Ein Spaziergang durch die Altstadt gleicht dem Aufschlagen eines Buches: gut erhaltene Fassaden, stattliche Häuser und Plätze voller Leben. Darüber hinaus ist Arucas eng mit dem Bananenanbau und der Rumherstellung verbunden, was einem Besuch eine besondere Note verleiht.
Wenn Sie auf der Suche nach schönen Ortschaften im Norden von Gran Canaria sind, die eine starke Identität und eine tief verwurzelte Geschichte haben, ist Arucas ein absolutes Muss.
Puerto de Mogán
Im Südwesten der Insel liegt eine der schönsten Ortschaften im Süden Gran Canarias: Puerto de Mogán. Dieser kleine Küstenort vereint weiße Häuser, Brücken über Kanäle und blumengesäumte Straßen und trägt daher den Beinamen „Klein-Venedig“.
Der lebendige und farbenfrohe Hafen lädt zu einem abendlichen Spaziergang oder einem Essen am Meer ein. Die engen Gassen sind mit Bougainvillea geschmückt, und selbst in der Hochsaison herrscht hier eine friedliche Atmosphäre.
Mogán besticht nicht nur durch seine ästhetische Schönheit, sondern auch durch sein ausgewogenes Verhältnis zwischen Tourismus und lokalem Leben. Trotz seines Ruhms hat dieser Ort seine Seele bewahrt. Wenn Sie mehr über die Sehenswürdigkeiten in Mogán erfahren möchten, wir empfehlen Ihnen, unseren Artikel zu lesen!

Gáldar
Gáldar war eine der alten Hauptstädte der Ureinwohner der Insel und ist auch heute noch ein wichtiger Ort zum Verständnis der Geschichte Gran Canarias. Die im Nordwesten gelegene Stadt vereint archäologisches Erbe, lokales Leben und eine atemberaubende Naturlandschaft.
Das größte Juwel ist die Cueva Pintada , eine archäologische Stätte, die in ein Museum umgewandelt wurde. Es beherbergt geometrische Malereien, Überreste von Wohnhäusern und Originalstücke aus der präkolumbischen Zeit. Auch ein Spaziergang durch das Zentrum von Gáldar ist reizvoll: Kopfsteinpflasterstraßen, farbenfrohe Fassaden und ein lebhafter Platz.
Wer die Insel jenseits der Strände erkunden möchte, sollte unbedingt Gáldar besuchen.
Tipps, wie Sie das Beste aus diesen Ortschaften herausholen können
Gran Canaria lässt sich leicht erkunden, aber am besten genießt man die Insel in aller Ruhe. Wenn Sie ein paar Tage damit verbringen möchten, die Orte zu entdecken, sollten Sie einige praktische Details beachten: Wie Sie sich am besten fortbewegen, wann die beste Reisezeit ist und so weiter.
- Mieten Sie ein Auto, wenn möglich: Viele dieser Ortschaften sind nicht gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden, und eine Reise mit dem Auto gibt Ihnen die Freiheit, Ihr eigenes Tempo zu bestimmen.
- Vermeiden Sie die Stoßzeiten im Sommer: Im Inselinneren ist es heiß, daher empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag.
- Kombinieren Sie Küste und Inselinneres: Die Vielfalt der Landschaften ist einer der größten Vorzüge der Insel. Mal inmitten von Klippen, mal inmitten von Mandelplantagen.
- Machen Sie einen gemütlichen Spaziergang: Viele Ortschaften erkundet man am besten zu Fuß. Versuchen Sie nicht krampfhaft, alles zu sehen; lassen Sie sich vom Ort den Rhythmus vorgeben.
- Probieren Sie die lokale Küche: Mandelgebäck in Tejeda, frischer Fisch in Agaete, Eintopf im Inselinneren… jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten.
Wo kann man übernachten, um die Ortschaften von Gran Canaria zu erkunden?
Die schönsten Ortschaften Gran Canarias zu erkunden ist eine einzigartige und sehr lohnende Art, die Insel kennenzulernen. Um sie aber wirklich genießen zu können, ist eine komfortable, gut gelegene Unterkunft mit allem, was man zum Entspannen zwischen den Ausflügen benötigt, unerlässlich.
Die Lopesan Hotel Group bietet exklusive Optionen, mit denen Sie das Landesinnere erkunden und dies mit Tagen an der Küste kombinieren können: das Abora Catarina by Lopesan Hotels, in Playa del Inglés, oder das Abora Interclub Atlantic in San Agustín. Wir freuen uns auf Sie!
