Wenn du Kultur magst oder dich allgemein für Geschichte interessierst, laden wir dich ein, die verschiedenen Burgen auf Gran Canaria kennenzulernen, die von unseren Unterkünften aus gut erreichbar sind.
Welche Burgen auf Gran Canaria sind für die Öffentlichkeit zugänglich?
Aufgrund ihres Erhaltungszustands sind einige alte Bauwerke nicht für Besichtigungen zugänglich. Es gibt jedoch einige Burgen auf Gran Canaria, die für die Öffentlichkeit geöffnet sind und über die wir im Folgenden sprechen werden:
Castillo de la Luz
Der Castillo de la Luz befindet sich in Las Palmas de Gran Canaria und wurde im Jahr 1494 mit dem Ziel erbaut, als Verteidigungsfestung zu dienen. Dieses Bauwerk durchlief je nach den Verteidigungsbedürfnissen jeder Epoche verschiedene Phasen.
Im 19. Jahrhundert wurde es aufgegeben, als die Piratenangriffe aufhörten, und geriet jahrzehntelang in Vergessenheit, bis es 1969 restauriert wurde. 1998 wurde es erweitert, wobei auch einige ursprüngliche Elemente integriert wurden, um seinen historischen Charakter wiederherzustellen.
Derzeit fungiert diese Burg als Museum auf Gran Canaria, in dem die Werke des bedeutenden kanarischen Bildhauers Martín Chirino ausgestellt sind, die Teil der privaten Sammlung der Fundación Martín Chirino de Arte y Pensamiento sind.

Castillo de Mata
Eine weitere der Burgen auf Gran Canaria, die du besuchen kannst, ist der Castillo de Mata, der sich ebenfalls in Las Palmas befindet und 1577 von einem Ingenieur namens Juan Alonso Rubián erbaut wurde.
Doch es vergingen nur wenige Jahre, bis er von Piraten der niederländischen Flotte unter der Führung von Pieter van der Does angegriffen wurde, wodurch das Bauwerk vollständig zerstört wurde. Beim Wiederaufbau der Burg wurden neue Verbesserungen vorgenommen, um eine größere Widerstandsfähigkeit gegen alle Arten von Angriffen zu gewährleisten.
In den letzten Jahrzehnten wurde der Castillo de Mata als Veranstaltungsort für religiöse Feiern genutzt, wie zum Beispiel für den Empfang der Virgen del Pino von der Basilika von Teror. Und seit 2015 beherbergt er ein Museum, das das historische und archäologische Gedächtnis der Stadt bewahrt.

Weitere Burgen auf Gran Canaria, die du kennen solltest
Ob aufgrund ihres Verfalls oder ihres aktuellen Zustands – einige Burgen auf Gran Canaria sind nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Dennoch kannst du sie aus der Ferne betrachten und beeindruckende Fotos dieser architektonischen Bauwerke machen. Im Folgenden stellen wir dir einige davon vor:
Castillo de San Cristóbal
Im Jahr 1578 ließ der Gouverneur Diego Megarejo diese Burg errichten, um die Verteidigung der Insel zu stärken. Nach verschiedenen Angriffen in den folgenden Jahrzehnten wurde sie 1638 wieder aufgebaut und um neue Türme ergänzt, um ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.
Im Jahr 1878 wurde die Burg vollständig aufgegeben und verfiel über Jahrzehnte hinweg. 1999 wurde sie restauriert und befindet sich heute in gutem Zustand.
Heute gilt sie als historisch-künstlerisches Denkmal. Äußerlich ähnelt sie einem runden Turm, der auf einem Felsen im Meer errichtet wurde.
Castillo de San Francisco
Zwischen 1595 und 1625 wurde der Castillo de San Francisco auf dem gleichnamigen Berg auf Gran Canaria erbaut. Nach seiner Errichtung wurde er in verschiedenen Zeiträumen mehrfach umgebaut, und aufgrund der Geländebeschaffenheit hat das Gebäude einen unregelmäßigen Grundriss.
Diese Konstruktion war durch eine Mauer mit dem Castillo de Mata verbunden, um die Verteidigung der Insel gegen Piratenangriffe zu verstärken. Der große Vorteil dieser Festung bestand darin, dass man den Horizont überblicken konnte und somit mögliche Invasionen frühzeitig erkennen konnte.
1997 wurde sie zum kommunalen Kulturerbe von Las Palmas de Gran Canaria erklärt und befindet sich trotz ihres verlassenen Zustands in einem sehr guten Erhaltungszustand.
Castillo del Romeral
Auch bekannt als Casa Fuerte de Santa Cruz del Romeral, befindet sich dieser Ort in der Gemeinde San Bartolomé auf Gran Canaria, und heute sind nur noch einige Überreste der Festung erhalten.
Was die Architektur betrifft, so hatte sie eine rechteckige Form und bestand aus zwei Stockwerken: das untere diente als Unterkunft und Lager für Vorräte, das obere war für Kanonen vorgesehen. Sie wurde wieder aufgebaut und von einer starken Mauer umgeben, zudem wurden ein Platz und mehrere Zisternen für die Garnison hinzugefügt.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie zur Lagerung von Salz genutzt. In den 1960er Jahren wurde sie jedoch aufgegeben und verfiel so stark, dass nur einige Räume im Erdgeschoss erhalten blieben, die heute als Fischerhäuser genutzt werden.
Tipps für den Besuch der Burgen auf Gran Canaria
Unter den Ausflügen, die du auf Gran Canaria unternehmen kannst, ist der Besuch dieser Burgen zweifellos eine besondere Option, da sie eine sehr ferne und symbolische Epoche für die Bewohner der Insel widerspiegeln.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass sich die Burgen auf Gran Canaria in einem bestimmten Erhaltungszustand befinden, weshalb es notwendig ist, einige Empfehlungen zu beachten, wenn man sie besucht. Informiere dich über die Besuchszeiten, um deinen Rundgang zu planen und mehr über die Kultur von Gran Canaria zu erfahren.
Die Burgen auf Gran Canaria zu erkunden ist eine besondere Möglichkeit, in die Geschichte der Insel einzutauchen und ihre defensive Vergangenheit durch einzigartige Landschaften und charaktervolle Bauwerke zu entdecken.
Wenn du deine Reise planst, kannst du dein Erlebnis abrunden, indem du in einem der Lopesan Hotels auf Gran Canaria übernachtest, die sich in privilegierten Lagen wie Meloneras, Maspalomas oder Playa del Inglés befinden, von wo aus du dich bequem auf der Insel bewegen und einen unvergesslichen Aufenthalt am Meer genießen kannst.