Über die „besten Cocktails“ zu sprechen, kann riskant sein. Denn für wen sind sie die besten? Was für den einen der perfekte Drink ist, mag den anderen überhaupt nicht ansprechen. In der Cocktailzubereitung gibt es keine festen Listen oder universellen Rezepte. Dennoch gibt es Klassiker, die Trends, Generationen und Ländergrenzen überdauert haben. Cocktails, die weltweit auf den Karten stehen und sich mit kleinen Variationen dem Ambiente, dem Gast und dem Anlass anpassen.
Dieser Artikel bietet keine vollständige Liste, sondern eine Auswahl, die Ihnen je nach Anlass bei der Wahl helfen soll. Denn das perfekte Getränk gibt es nicht: Was es aber gibt, ist der ideale Cocktail für jede Situation.
Macht es Sinn, von den „besten Cocktails“ zu sprechen?
Aus technischer oder professioneller Sicht ist die Vorstellung, manche Cocktails seien „besser“ als andere, zu einfach. Ein guter Drink definiert sich nicht durch ein festes Rezept, sondern durch Ausgewogenheit, Zubereitung, die Zutaten und vor allem durch seine Eignung für den Anlass und den Gast. Wie Raimondo Palomba, Barchef der Lopesan Hotel Group, betont: „Es gibt keine besseren oder schlechteren Cocktails: Es gibt nur die jeweils passendsten, abhängig von der Person, dem Ort und der Tageszeit.“
Dennoch gibt es einige Klassiker, die sich in Bars weltweit einen festen Platz erobert haben. Sie sind vielseitig, wiedererkennbar und gut strukturiert. Ihr Erfolg beruht auf ihrer Anpassungsfähigkeit, nicht darauf, dass sie versuchen, sich von der Masse abzuheben. Und genau das macht sie gewissermaßen zur idealen Wahl für weit mehr Anlässe, als man denkt.
Klassiker für den perfekten Start: Cocktails als Aperitif
Ein guter Aperitif regt nicht nur den Appetit an, sondern bereitet auch den Gaumen vor. Klassische Cocktails bieten eine Reihe von Getränken, die genau diesem Zweck dienen: trockene, leicht bittere oder prickelnde Cocktails, die anregen, ohne zu überfordern. Es sind unaufdringliche, ausgewogene Optionen mit einer reichen Tradition.
Zu den bekanntesten Cocktails zählen der Dry Martini, der Negroni und der Americano. Ersterer, mit seiner trockenen und aromatischen Mischung aus Gin und Wermut, ist ein Inbegriff von Eleganz. Der Negroni, mit seiner Kombination aus rotem Wermut, Gin und Bitter, hat ein herberes Geschmacksprofil und ist ideal für alle, die einen Cocktail mit Charakter suchen. Der Americano, durch den Schuss Soda leichter, bietet einen sanften und erfrischenden Einstieg.
Diese Drinks eignen sich besonders gut vor dem Essen, in entspannter Atmosphäre oder wenn man Lust auf etwas Klassisches und Unkompliziertes hat. Einige dieser Drinks, wie der Negroni oder der Dry Martini, finden sich oft auf Listen der besten Cocktails der Welt wieder – nicht wegen ihrer Komplexität, sondern wegen ihrer Ausgewogenheit und ihres anhaltenden Reizes. Und obwohl sie beim breiten Publikum vielleicht nicht immer die beliebtesten sind, zählen sie zu den Favoriten vieler Barkeeper.
Erfrischend und unkompliziert: Cocktails für jede Tageszeit
Es gibt Cocktails, die keiner Vorstellung bedürfen. Getränke, die am Hotelpool, auf einer Gartenparty oder auf einer Nachmittagsterrasse gleichermaßen gut schmecken. Sie sind frisch, fruchtig, leicht zu trinken und vor allem vielseitig. Zu dieser Gruppe gehören einige der bekanntesten – und beliebtesten – Cocktails der Welt.
Der Mojito ist wohl der König dieser Kategorie. Mit seiner Mischung aus Rum, Limette, Zucker, Minze und Soda vereint er Säure, Süße und Frische in perfekter Balance. Die Caipirinha, sein brasilianischer Cousin, setzt auf die Kraft von Cachaça und Limette, ganz ohne weitere Zusätze. Der Daiquiri, ob klassisch oder gefroren, folgt diesem Prinzip: wenige Zutaten und eine präzise Balance. Und die Piña Colada, cremiger und tropischer, überzeugt mit Kokosnuss und Ananas all jene, die es etwas süßer mögen.
Cocktails wie der White Russian oder die Piña Colada zählen dank ihrer cremigen Textur und ihres vollmundigen Geschmacks zu den beliebtesten süßen Drinks. Sie sind einfach zuzubereiten, erfordern wenig Aufwand und sind daher leicht zu empfehlen. Sie sprechen ein breites Publikum an, eignen sich besonders für warme Klimazonen und lassen sich je nach Ambiente oder Zielgruppe leicht anpassen.

Für nach dem Essen: Digestifs mit Geschichte
Nach dem Essen verlangt der Körper nicht immer nach einem weiteren Gang, sondern eher nach etwas, das die Stimmung aufhellt, entspannt oder das Gespräch nach dem Essen fortsetzt. Klassische Cocktails bieten genau für diesen Moment passende Getränke: dichter, aromatischer, vollmundiger und oft mit süßen, bitteren oder cremigen Noten.
Der Espresso Martini zählt zu den beliebtesten Cocktails dieser Kategorie. Er kombiniert Wodka, Kaffeelikör und frisch gebrühten Kaffee und bietet einen kräftigen und belebenden Genuss. Der White Russian, mit Wodka, Kaffeelikör und Sahne, besticht durch seine Cremigkeit und eine dezente Süße, die viele als Dessertalternative schätzen. Andere Digestif-Cocktails enthalten Amari, Wermut oder Kräuterliköre und runden ein ausgewogenes Menü perfekt ab.
Diese Getränke eignen sich besonders gut nach einem üppigen Essen, in entspannter Atmosphäre oder als Vorwand, ein Gespräch zu verlängern. Sie zielen nicht auf Frische oder Säure ab, sondern auf Tiefe, Textur und anhaltenden Geschmack.
🟡 Wussten Sie schon …?
Der Espresso Martini enthält keinen Wermut. Trotz seines Namens wird dieser Cocktail mit Wodka, Kaffeelikör und Espresso zubereitet. Die Bezeichnung „Martini“ bezieht sich auf das Glas, in dem er serviert wird, nicht auf den Wermut, der im klassischen Dry Martini verwendet wird.
Elegant, intensiv, zeitlos: Abendcocktails
Es gibt Drinks, die keiner Vorstellung bedürfen, nur einer gut beleuchteten Bar und jemandem, der sie meisterhaft zubereiten kann. Das sind Abendcocktails: trocken, alkoholhaltig und mit Charakter. Ideal für alle, die ein anspruchsvolles, unkompliziertes und unverwechselbares Erlebnis suchen.
Der Old Fashioned, mit Whiskey, Zucker und einem Hauch Bitter, ist einer der ältesten Cocktails, der auch heute noch bestellt wird. Der Manhattan, zubereitet mit Whiskey und rotem Wermut, behält seinen raffinierten, aber etwas würzigeren Charakter. Und der Gin Tonic hat sich in seinen vielen Variationen dank der Vielfalt an Gins, Tonics und Botanicals von einem einfachen Getränk zu einer eigenen Kategorie entwickelt.
Diese Drinks sind zwar nicht unbedingt die einfachsten, aber sie zählen zu den beliebtesten bei all jenen, die die Struktur, Intensität und Reinheit eines guten Cocktails zu schätzen wissen. Sie eignen sich hervorragend für Dinnerpartys, elegante Bars oder als Longdrink zum entspannten Tagesausklang.
Wie wählt man den idealen Cocktail? Wichtige Faktoren, die mehr zählen als der Name.
Jenseits von Trends, Listen oder bekannten Rezepten kommt es bei der Cocktailbestellung vor allem auf den Kontext an. Ein Drink, der am Hotelpool gut ankommt, ist vielleicht nicht unbedingt das Richtige für ein elegantes Dinner. Dasselbe gilt für die Tageszeit, das Wetter oder sogar Ihre Stimmung. Die richtige Wahl zu treffen bedeutet nicht, jedes Rezept zu kennen, sondern vielmehr zu verstehen, was zum jeweiligen Moment passt.
In diesem Sinne ist die Rolle des Barkeepers entscheidend. Wie Raimondo Palomba erklärt, ermöglicht ihm seine Erfahrung nicht nur, Cocktails korrekt zuzubereiten, sondern auch intuitiv zu erspüren, was der Gast wünscht, selbst wenn er es nicht weiß. Ein guter Profi hört zu, beobachtet und gibt Empfehlungen.
Und es gibt noch einen weiteren entscheidenden Faktor: Nationalität und Kultur. Ein spanischer Kunde – der eher süße Aromen gewohnt ist – bevorzugt nicht dieselben Getränke wie ein Italiener, der eher zu Bitterem tendiert, oder ein Engländer, der trockenere, alkoholreichere Getränke bevorzugt. Diese Vorlieben haben eine kulturelle, aber auch eine genetische Grundlage, wie Raimondo erklärte: Von klein auf werden wir bestimmten Geschmacksrichtungen ausgesetzt, die prägen, was wir als vertraut oder ansprechend empfinden. In Italien beispielsweise ist es üblich, dass Kinder schon früh bittere Getränke wie Chinotto oder Kaffee probieren. Auf den Kanarischen Inseln hingegen ist es üblich, mit intensiv süßen Aromen wie Strawberry Clipper aufzuwachsen.
Deshalb bieten die Bars von Lopesan eine vielfältige Karte, die auf ein unterschiedliches Publikum zugeschnitten ist und Zutaten für verschiedene Geschmäcker verwendet. Wichtig ist nicht, dass der Cocktail der „beste der Welt“ ist, sondern dass er in diesem Moment der beste für Sie ist.
Klassiker mit regionalem Flair
Manche klassische Cocktails, insbesondere solche mit tropischen Wurzeln, harmonieren perfekt mit der Umgebung und den Zutaten der Kanarischen Inseln. In den Hotels der Lopesan Hotel Group wird Wert auf die Verwendung von lokalem Obst vom Landgut Veneguera gelegt: Ananas, Passionsfrucht, Mango, Papaya und Banane sind feste Bestandteile der neuesten Interpretationen.
Cocktails wie Piña Colada, Daiquiri oder auch Mojito erhalten so eine neue Dimension. Das Rezept mag gleich bleiben, doch die Qualität der Zutaten verändert sich. Statt verarbeiteter Basiszutaten werden frische, regional angebaute Früchte verwendet. Das Ergebnis: ein frischeres, authentischeres Getränk mit unverwechselbarem Charakter. Es geht nicht darum, Innovationen zu erzwingen, sondern darum, regionale Produkte bewusst und respektvoll einzusetzen.

Gleichbleibende Qualität, auch bei den Klassikern
Die Aufrechterhaltung der Qualität in stark frequentierten Hotels ist nicht einfach, doch bei Lopesan liegt der Fokus nicht auf Quantität, sondern auf Präzision. Systematisierte Prozesse gewährleisten, dass derselbe Cocktail in jeder Bar identisch zubereitet wird, ohne dass Frische oder Ausgewogenheit verloren gehen.
Beispielsweise werden die alkoholischen Komponenten mancher Cocktails vorab gemischt – in der Mixologie spricht man von Prebatch –, was ein schnelleres Servieren ohne Qualitätseinbußen ermöglicht. Frische Zutaten wie Limettensaft oder tropische Früchte werden erst auf Bestellung zubereitet. Dieses System garantiert ein gleichbleibendes Geschmackserlebnis, ohne dabei auf Details zu verzichten.
Die Klassiker werden respektiert, aber auch verfeinert. Und das Kundenerlebnis ist der Leitfaden für diese ständige Verbesserung. Wie Raimondo sagte: „Wichtig ist nicht, ein Rezept zu wiederholen, sondern sicherzustellen, dass jeder Kunde die bestmögliche Version dieses Getränks erhält.“
Entdecken Sie die Signature-Cocktails und wie sie bei Lopesan zubereitet werden.
Klassiker mit ihrem ganz eigenen Stil in einem einzigartigen Ambiente
Klassische Cocktails kommen nie aus der Mode, weil sie es verstehen, sich stets neu anzupassen. In Bars der Lopesan Hotel Group drückt sich diese Anpassung im Respekt vor dem Originalrezept, der Liebe zum Detail und der Verbundenheit mit der Natur aus. Die auf dem Veneguera-Landgut angebauten tropischen Früchte, die systematische Vorgehensweise, die auch bei hoher Nachfrage Qualität garantiert, und das Gespür für die Wünsche jedes einzelnen Kunden machen jeden Drink zu einem sorgfältig kreierten Genuss.
Diese Philosophie spiegelt sich in Orten wie der SURU Cocktail Bar im Hotel Faro, einem Hotel der Lopesan Collection, der Bar Central im Lopesan Costa Meloneras Resort & Spa und der Nereo Cocktail Bar im Corallium Dunamar by Lopesan Hotels wider. Drei unterschiedliche Stile, aber mit demselben Ziel: Klassiker mit Raffinesse, handwerklichem Können und lokalen Zutaten neu zu interpretieren.
Hier geht es nicht einfach nur darum, einen Mojito oder Daiquiri zu servieren, sondern darum, eine Variante anzubieten, die zum Ort, zum Moment und zur Person passt, die sie bestellt. Denn der beste Cocktail ist nicht der komplexeste oder bekannteste, sondern derjenige, der Geschmack, Kontext und Erinnerung gekonnt vereint. Und genau das gelingt im Lopesan mit Sorgfalt und Persönlichkeit.
Kommen Sie auf eine Kostprobe?