Während Ihres Besuchs auf Gran Canaria haben Sie die Möglichkeit, wunderschöne Naturschätze zu entdecken. Das Cenobio de Valerón, eine archäologische Stätte von großem Wert in Montaña del Gallego (Santa María de Guía), ist einer davon.
Dieser beeindruckende kollektive Getreidespeicher wurde vor mehr als 800 Jahren von den Ureinwohnern gebaut und genutzt. Heute ist sie zusammen mit der Cueva Pintada in Gáldar eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Insel. Wir erzählen Ihnen alles über diesen faszinierenden Ort!
Was ist ein Koinobium?
Ein Koinobium ist eine religiöse Gemeinschaft, in der Mönche oder Nonnen zusammenleben. Der Begriff stammt aus dem Griechischen koinobion, was „gemeinsames Leben“ bedeutet. Der Name „Cenobio de Valerón“ geht also auf die falsche Vorstellung zurück, dass die Silos des Geländes die Räume eines ehemaligen Klosters gewesen seien. Heute ist diese Hypothese (die bis ins 20. Jahrhundert vorherrschte) völlig verworfen worden. Die neue Theorie stellte Ähnlichkeiten zwischen diesen Strukturen und den Agadirs fest, die es in Nordafrika zur Aufbewahrung von Lebensmitteln gab. Diese Getreidespeicher verfügten über einen gemeinsamen Lagerraum (der von der Gemeinschaft bewacht wurde), auch wenn die Nutzung und Wartung individuell war.

Geschichte des Cenobio de Valerón
Das Cenobio de Valerón auf Gran Canaria ist einer jener Orte auf Gran Canaria, die uns aufgrund ihrer Geschichte sehr überraschen. Dieser Getreidespeicher befindet sich an der Landstraße GC-291 im Gemeindegebiet von Santa María de Guía. Es handelt sich um eine Reihe von Höhlen, die sich über mehrere Ebenen erstrecken und insgesamt 298 Abteile umfassen. Das Fassungsvermögen der einzelnen Abteile beträgt etwa 1 bis 3 m².
Die durchgeführten Untersuchungen haben ergeben, dass diese Lagerräume mit Stein- oder Holzwerkzeugen ausgehoben worden sein könnten; die Formen der Silos sind unterschiedlich und stehen miteinander in Verbindung. Das Endergebnis war ein großer kollektiver Getreidespeicher an einem Ort, der dank der Wölbung des Berges natürlichen Schutz bot.
An der Fundstelle wurden Grabsteine, Töpferwaren, Asche und menschliche Knochen gefunden, die möglicherweise zu den Menschen gehörten, die die Anlage bewachten. Es wurden auch Steinwerkzeuge und Mühlen gefunden, die zum Mahlen von Getreide verwendet worden sein könnten.
Zu jener Zeit war der Anbau von Weizen oder Gerste eine der wichtigsten Säulen der Wirtschaft der Inseln, was die Bedeutung der Aufbewahrung der Erntekörner erklärt. Ähnliche Geschichten findet man in den Höhlen von El Pósito, El Álamo, La Montañeta und Las Palomas.
Es besteht kein Zweifel daran, dass diese prähistorischen Bauwerke für die Kanarischen Inseln von enormem kulturellem Wert sind. Obwohl es aufgrund seiner strategischen Lage von außen unbemerkt bleiben könnte, ist der Zugang zu ihm sicher. Über verschiedene Rampen und Treppen kann man auf- und absteigen, um die Hindernisse des steilen Geländes zu überwinden.

Warum sollte man das Cenobio de Valerón auf Gran Canaria besuchen?
Das Cenobio de Valerón ist ein unschlagbares Erlebnis, das Ihnen eine Vorstellung davon vermittelt, wie das Leben der kanarischen Ureinwohner aussah: wie ihre Wirtschaft aussah und wie einige ihrer frühesten Architekturen aussahen. Auch die Landschaft ist atemberaubend schön, und Sie können Santa María de Guía kennen lernen.
Diese Stadt mit weniger als 14 000 Einwohnern liegt auf dem Gipfel des Pico de la Atalaya und zeichnet sich durch ihr großes kulturelles, künstlerisches und ethnografisches Erbe aus. Sie war auch der Geburtsort großer Künstler und pflegt jahrhundertealte Traditionen, wie das traditionelle Fest „Fiesta de Las Marías“.
Ein Besuch im Cenobio de Valerón ist eine ganz andere Erfahrung, eine Reise in die Vergangenheit. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, diesen Ort zu besuchen und noch nicht wissen, wo Sie auf Gran Canaria übernachten sollen, bieten wir von der Lopesan Hotel Group Ihnen die besten Möglichkeiten für Ihren Aufenthalt auf Gran Canaria. Vertrauen Sie uns Ihren Aufenthalt an, wir wissen, wie wir Sie glücklich machen können!
